UWS Kambodscha

Warum Kambodscha?

Kambodscha hatte seine Blütezeit unter den Angkor in den Jahren zwischen 800 bis 1400 und eine Ausdehnung bis weit ins heutige Thailand, Laos und Vietnam. Daran haben sich viele vergangene Regime orientiert.

 

Kambodscha hat mit dem kommunistischen Terrorregime der Roten Khmer unter Pol Pot von 1975 bis 1979 einen Genozid am eigenen Volk erlebt, der an den Holocaust in  Deutschland erinnert. Unter den geschätzten knapp 2 Mio. Opfern von damals 8 Millionen Menschen waren größtenteils gebildete Menschen - Ärzte, Techniker, Unternehmer und Lehrer. Die Infrastruktur des Landes wurde fast völlig zerstört. Erst 1993 gab  es wieder Wahlen nach Abzug der vietnamesichen Besatzer, erst 1998 stellten die letzten Roten Khmer ihren Guerrillakrieg ein.

 

Kambodscha hat eine junge Bevölkerung. Der Altersdurchschnitt liegt unter 25 Jahren. Im neuesten Index für die menschliche Entwicklung der UNO liegt Kambodscha auf Platz 146 von 189 Ländern und zählt damit zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt.

 

Vor allem auf Land leben viele junge Menschen ohne Bildung, die an der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre nicht teilhaben können. Der Wiederaufbau des staatlichen Schulsystems läuft schleppend mangels Lehrern und so schlechter Bezahlung, dass Nebenjobs und Korruption für gute Noten und Zulassungen zu Prüfungen gängige Praxis ist. Damit kann in vielen Familien nur ein Kind, häufig ein Sohn, in die Schule gehen.

 

Im Regenwald an der Grenze zu Laos und Vietnam

Wir konzentrieren unsere Bildungsarbeit in Kambodscha auf ethnische Minderheiten in den ärmsten Regionen des Landes. Sie sprechen häufig noch ihre eigene Stammessprache und werden aufgrund ihrer Herkunft im eigenen Land diskriminiert. Seit Generationen leben sie abgeschieden in den Regenwäldern im Nordosten Kambodschas,  ohne Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.

 

In Folge der rapiden Abholzung und dem bereits spürbaren Klimawandels sind sie gezwungen, sich anzupassen. Bildung ist lebensnotwendig, damit sie neue Berufe erlernen können, die ihre Zukunft sichern und sie teilhaben lassen an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes.

Unser Partner in Kambodscha sind die United World Schools. UWS baut und betreibt Grundschulen in enger Zusammenarbeit mit der jeweiligen Dorfbevölkerung und der kambodschanischen Regierung. Aktuell besuchen täglich 15.000 Kinder rund 100 UWS-Regenwaldschulen.

 

Trotz dieses überwältigen Erfolges gibt es in Kambodscha noch genug zu tun. Aktuell warten immer noch knapp 95.000 Kinder auf eine primäre Schulausbildung.

Hilfestellung und Volunteer-Projekte

UWS ist neben Kambodscha auch in Myanmar und Nepal tätig. Überall ist  ihre Hilfe sehr willkommen. In der Kombination der finanziellen Hilfestellung und Durchführung von Volunteer-Projekte hat sich jedoch Kambodscha als ideal erwiesen, weil wir das Land schon gut kennen, ein erfahrenes Team vor Ort haben und die Sicherheit der Volunteers garantieren können.  Dennoch ist es gut möglich, dass wir in Zukunft, wenn die Voraussetzungen stimmen, auch andere Länder in unsere Projektarbeit einbeziehen,

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ConCultures ist Botschafter und strategischer Partner von United World Schools in Deutschland.